LSVA III

Das Wichtigste in Kürze

Mit dem Projekt LSVA III wird das bestehende System zur Erhebung der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA II) im Inland erneuert. Dank der neuen LSVA III werden die bisher notwendigen manuellen Schritte für alle Beteiligten auf ein Minimum reduziert.

Stand und Ausblick

Das Projekt LSVA III befindet sich in der Durchführung. In Zukunft sollen private Anbieter (Provider) die LSVA im Inland erheben. Dafür müssen sie ein Zulassungsverfahren erfolgreich durchlaufen. Das Inkasso wird durch die EZV durchgeführt. Die Höhe der LSVA wird aus einer Kombination von Gewicht und Anzahl Achsen berechnet. Massgeblich sind das Gewicht des Zugfahrzeugs und die Anzahl Achsen der Anhängerlast.

Im Jahr 2020 stehen die Entwicklung des Informatik- und Kontrollsystems sowie die Bereitstellung einer Lösung für ausländische Fahrzeuge ohne eigenes Erfassungsgerät (On Bord Unit) im Vordergrund. Die Einführung ist auf Anfang 2024 mit einer
einjährigen Übergangsphase geplant. Das Projekt wird agil geführt.

Ziel und Zweck

Im neuen System LSVA III werden Aufgaben, welche nicht zur Kernkompetenz der EZV gehören, an private Provider ausgelagert. So wie es beim System zur Erhebung der LSVA für ausländische Transportunternehmen im Projekt EETS bereits umgesetzt wurde. Die entsprechenden Prozesse werden auch für inländische Transportunternehmungen automatisiert. Die neue Lösung wird so entwickelt, dass sie auf ändernde Rahmenbedingungen oder neue Gesetzgebungen angepasst werden kann. 

Fragen und Antworten (FAQ)

https://www.ezv.admin.ch/content/ezv/de/home/themen/projekte/dazit/aktueller-stand-der-arbeiten/lsva-iii.html