Vorgehen bei Beschwerden gegen Veranlagung

Führen Sie bei der Einreise oder der Rückkehr in die Schweiz Waren für den eigenen, privaten Gebrauch oder zum Verschenken mit, welche die Freimengen oder die Wertfreigrenze übersteigen, müssen Sie für diese Waren Zollabgaben und die Mehrwertsteuer bezahlen. 

Sie erhalten als Zahlungsnachweis:

einen Kassencoupon

Bei Bezahlung beim Zollpersonal am Schalter

eine Veranlagungsverfügung

Nach dem Ausfüllen einer „Schriftlichen Selbstanmeldung" bei Grenzübergängen, die nicht durch Zollpersonal besetzt sind.

Sind Sie mit dem Zahlungsnachweis nicht einverstanden?

Sie können eine Beschwerde einreichen, wenn Sie mit der Abgabenerhebung nicht einverstanden sind. Wenden Sie sich dafür schriftlich an die zuständige Zollkreisdirektion und legen sie dem Schreiben vorhandene Beweisdokumente bei.

Die wichtigsten Punkte, die Sie bei Beschwerden über Entscheide der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) berücksichtigen müssen finden Sie in der Rubrik Zollanmeldung > Beschwerden

Beschwerdefrist:

60 Tage
(seit Ausstellung des Zahlungsnachweises)

Beschwerdestelle:

Zuständige Zollkreisdirektion: Adressen

Beilagen:

  • unterschriebener Antrag (was soll korrigiert werden?)
  • angefochtener Zahlungsnachweis
  • Beweismittel
https://www.ezv.admin.ch/content/ezv/de/home/information-private/waren-anmelden/einfuhr-in-die-schweiz/vorgehen-bei-beschwerden-gegen-veranlagung.html