Pflanzen, Schnittblumen und Artenschutz CITES

1. Pflanzen, die zur Einfuhr verboten sind

Folgende Pflanzen, Bäume oder Sträucher sind - als mögliche Träger von besonders gefährlichen Schadorganismen - zur Einfuhr verboten:

a) Herkunft aus allen Staaten

  • Zwergmispel (Cotoneaster)
  • Lorbeer-Glanzmispel - Photinia davidiana (syn. Stranvaesia davidiana)

b) Herkunft aus anderen Staaten als der EU, Norwegen und Island

  • Apfelbaum (Malus)
  • Birnenbaum (Pyrus)
  • Bitterorange (Poncirus) 
  • Eiche (Quercus)
  • Eberesche, bzw. Vogel- und Mehlbeere (Sorbus)
  • Feuerdorn (Pyracantha)
  • Kartoffeln und ähnliche Nachtschattengewächse (Solanacea)
  • echte, essbare Kastanie (Castanea)
  • Kumquats (Fortunella) 
  • Mispel (Mespilus)
  • Nadelgehölze (Koniferen)
  • Quittenbaum (Cydonia)
  • Reben (Vitis)
  • Rosen
  • Steinobstbäume (Aprikose, Kirsche, Mandel, Pfirsich, Pflaume und Zwetschge) und alle Zierformen der Gattung Prunus
  • Weissdorn (Crataegus) alle Arten und Sorten
  • Wollmispel (Eriobotrya)
  • Zier- oder Scheinquitte (Chaenomeles) 
  • Zitrusgewächse (Citrus)

2. Andere Pflanzen und Pflanzenteile (inkl. Früchte und Gemüse)

a) Einfuhr aus der EU, Norwegen und Island

Pflanzen (lebend oder als Pflanzenteile) sowie Blumenzwiebeln, Garten- oder Blumenerde unterliegen keinen Pflanzenschutzmassnahmen, sofern diese Waren für den persönlichen Gebrauch im Reiseverkehr eingeführt werden.
Ausnahme: Pflanzen gemäss Ziffer 1a (lebend oder als Pflanzenteile).
  

b) Einfuhr aus anderen Staaten

Aus anderen Staaten als der EU, Norwegen und Island eingeführte Pflanzen (lebend oder als Pflanzenteile) sowie Blumenzwiebeln unterliegen der Kontrolle durch den Pflanzenschutzdienst2)  oder dürfen nicht eingeführt werden (vgl. Ziffer 1b).

Wer solche Pflanzen oder pflanzliche Erzeugnisse einführen will, muss sich rechtzeitig vor der Einfuhr beim Bundesamt für Landwirtschaft über die geltenden Bestimmungen erkundigen.


2) Toleranz pro Person: Schnittblumen (Sträusse) bis max. 3 kg und Früchte und Gemüse (ausg. Kartoffeln) bis insgesamt 10 kg unterliegen keinen Pflanzenschutzmassnahmen.


3. Artenschutz Pflanzen

Rund 25 000 Pflanzenarten sind vom Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) erfasst und gelten weltweit als geschützt.

Die Einfuhr solcher Pflanzen oder deren Erzeugnisse ist entweder ganz verboten oder bewilligungspflichtig (z. B. Orchideen, Kakteen, gewisse Hölzer und Medizinalpflanzen; www.cites.ch).

Bewilligungen

Auskünfte und allfällige Bewilligungen erteilt Ihnen das BLV:

Dienstleistungen

Zoll Info 2017 - Ihr Weg durch den Schweizer Zoll (Form. 18.50) (PDF, 1 MB, 14.06.2017)Mit der Broschüre wollen wir dazu beitragen, Ihren Weg durch den Schweizer Zoll reibungslos zu gestalten. Kennen Sie schon unsere App «Reise und Waren»?

Kontakt

Pflanzenschutz

Bundesamt für Landwirtschaft BLW Pflanzenschutzdienst
Mattenhofstrasse 5
3003 Bern
Tel.
+41 58 462 25 90
Fax
+41 58 462 26 34

Bundesamt für Landwirtschaft

Artenschutz

Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV Schwarzenburgstrasse 155
3003 Bern
Tel.
+41 58 463 30 33
Fax
+41 58 463 85 22

cites@blv.admin.ch

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