Nationaler Transit (nTV)

In folgenden Fällen müssen unverzollte oder zur Ausfuhr veranlagte Waren unter zollamtlicher Aufsicht gehalten und im nationalen Transitverfahren (nTV) angemeldet werden: Sie befördern Ihre Waren zwischen zwei Inlandzollstellen, von einer Grenzzollstelle zu einer Inlandzollstelle oder von einer Inlandzollstelle zu einer Flughafenzollstelle.

Hinweis: Waren, die Sie von einer Inlandzollstelle nach einer Grenzzollstelle oder zwischen Grenzzollstellen befördern, müssen Sie grundsätzlich im gemeinsamen Versandverfahren (gVV) anmelden.

Die Abgaben können mit einer Generalbürgschaft oder Barhinterlage mit Generalbürgschaft in Verbindung mit einem ZAZ-Konto sichergestellt werden. Bei der Eröffnung oder Anpassung Ihres ZAZ-Kontos müssen Sie einen Teil der Sicherheitsleistung für Transitverfahren reservieren. Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei der Abteilung Finanzen EZV
(Kontaktformular ZAZ).

Abwicklung des nationalen Transitverfahrens

Das nationale Transitverfahren wird ebenfalls im IT-System NCTS abgewickelt.

Das Transitbegleitdokument nTV wurde auf Basis des Versandbegleitdokumentes im gemeinsamen Versandverfahren (gVV) erstellt. Damit das Dokument  visuell vom Versandbegleitdokument im gVV unterschieden werden kann, wird der Vermerk „Nationaler Transit“ diagonal aufgedruckt.

Für die Abwicklung des Transitverfahrens sind die Ausführungsbestimmungen gemäss der Richtlinie R-14-10 massgebend.

https://www.ezv.admin.ch/content/ezv/de/home/information-firmen/waren-anmelden/transitverfahren/nationaler-transit.html