Das Zollkonto im zentralisierten Abrechnungsverfahren der Zollverwaltung (ZAZ)

Hinweis: Ab dem 1. März 2018 gilt das Obligatorium für die elektronische Veranlagungsverfügung (eVV)  

Im Rahmen der Umsetzung der e-Government-Strategie des Bundes führt die Eidgenössische Zollverwaltung EZV am 1. März 2018 das Obligatorium für die elektronische Veranlagungsverfügung (eVV) im Verzollungssystem e-dec ein. Informationen
 

Auf dieser Seite finden Sie Kurzinformationen zum Zollkonto im zentralisierten Abrechnungsverfahren der Zollverwaltung (ZAZ). Detailliertere Angaben entnehmen Sie dem Merkblatt ZAZ.

Für wen eignet sich das zentralisierte Abrechnungsverfahren?

Es wird allen Importeuren und Spediteuren empfohlen, die regelmässig Abgaben auf Handelswaren entrichten.

Vorteile des zentralisierten Abrechnungsverfahrens für den Kontoinhaber

  • Bargeldlose Zollveranlagung.
  • Kürzere Wartezeiten bei den Zollstellen: Die Sendungen werden bereits nach Annahme des entsprechenden Abfertigungsantrages und nach einer allfälligen Warenbeschau freigegeben.
  • Zahlungsfrist für Zollabgaben: 5 Tage.
  • Zahlungsfrist für MWST: 60 Tage.
  • Auf Wunsch erhalten Sie anstelle einer Papierrechnung eine E-Rechnung.

Beitrittsmodalitäten

Sie füllen die Beitrittserklärung (PDF, 85 kB, 02.10.2014) aus und senden diese an die Abteilung Finanzen der Eidgenössischen Oberzolldirektion (OZD) in Bern. Falls Sie sich zur Teilnahme am Lastschriftverfahren (LSV) entschliessen, füllen Sie bitte den Mittelteil der Belastungsermächtigung (PDF, 195 kB, 27.09.2006) aus und schicken diese an Ihre Bank. Die Bank füllt den unteren Teil aus und leitet den Abschnitt B an die OZD, Abteilung Finanzen weiter.

Zusätzlich ist in jedem Fall eine Sicherheit in einer der drei folgenden Formen zu leisten:

  • Generalbürgschaft auf Formular 22.10 (PDF, 38 kB, 12.04.2016), ausgestellt durch eine Bank oder Versicherungsgesellschaft mit Sitz in der Schweiz, die unter Aufsicht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA steht bzw. im Verzeichnis der unter Bundesaufsicht stehenden privaten Versicherungseinrichtungen aufgeführt ist
    Solche Bürgschaften sind vom verbürgenden Institut direkt an die Oberzolldirektion, Abteilung Finanzen, zu senden.
    Für die Annahme der Bürgschaft wird von der Zollverwaltung eine Gebühr erhoben.
  • Hinterlagen von Wertpapieren in einem zugunsten der Zollverwaltung gesperrten, gebührenpflichtigen Kautionsdepot, bei der Schweizerischen Nationalbank in Bern. Sofern Sie diese Art von Sicherheitsleistung in Betracht ziehen, sollten Sie sich zuerst mit der Abteilung Finanzen der OZD in Verbindung setzen, welche über die Annahme von Wertpapieren entscheidet. Die Zollverwaltung akzeptiert nur Anleihen des Bundes, Kassenobligationen von Schweizer Banken oder an der Schweizer Börse kotierte Obligationen in Schweizerfranken von inländischen Schuldnerinnen und Schuldnern.
  • Bardepot (zinslos) durch Einzahlung auf das PostFinance-Konto der OZD: Nummer 30-704-6, IBAN CH72 0900 0000 3000 0704 6, BIC POFICHBEXXX
    oder
  • auf das KONTO SNB 15100.02202, IBAN CH56 0011 5001 5100 0220 2, BIC SNBZCHZZ80A bei der Schweizerischen Nationalbank in Zürich
    oder
  • mittels Bankcheck an die Eidgenössische Oberzolldirektion, Abteilung Finanzen, 3003 Bern.

Ihr Konto wird erst eröffnet, wenn die Beitrittserklärung, die Sicherheitsleistung und allenfalls die LSV-Belastungsermächtigung bei der Abteilung Finanzen der OZD eingetroffen sind.

Wie funktioniert das zentralisierte Abrechnungsverfahren?

https://www.ezv.admin.ch/content/ezv/de/home/information-firmen/waren-anmelden/das-zollkonto-im-zentralisierten-abrechnungsverfahren-der-zollve.html