Zoll

Ob Tee aus Asien, Möbel aus Schweden oder Computer aus Amerika: Täglich passieren mehrere tausend Tonnen unterschiedlichster Güter die Schweizer Grenze. Sie kommen auf der Strasse oder Schiene, über das Wasser sowie durch die Luft oder eine Pipeline in unser Land.

Rund 1400 Zollfachleute sind für die Kontrolle dieser täglich etwa 70 000 Warensendungen verantwortlich. Sie prüfen, ob die Güter korrekt angemeldet sind, setzen Steuern und Abgaben fest und sorgen für die Einhaltung zahlreicher Bestimmungen zum Schutz der Bevölkerung und Wirtschaft.

Mit der Unterstützung von IT-Anwendungen vergleichen sie die Anmeldung der Güter mit der Handelsrechnung oder dem Lieferschein und klären Unstimmigkeiten direkt mit den Transporteuren. Als weitere Massnahme können die Zollfachleute die Waren auch direkt auf den Lastwagen oder in Frachthallen überprüfen. Mit diesen Kontrollen vor Ort schützen sie Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten vor Markenfälschungen, gesundheitsschädigenden Produkten oder allfälligen Seuchen. Dabei arbeiten sie mit Rechtsexperten und Analyselabors zusammen.

Weitere zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören verschiedenen Berufsgruppen an. Um sämtliche vom Gesetzgeber übertragenen Aufgaben erfüllen zu können, sind Juristen, Volkswirtschaftler, Chemiker sowie im administrativen Bereich rund 900 Frauen und Männer bei der Zollverwaltung tätig.

Gemeinsam setzen sie alles daran, Unternehmen den Grenzübertritt zu erleichtern und damit den Wirtschaftsstandort Schweiz zu stärken. Dazu zählen Verzollungen der Waren direkt beim Absender respektive Empfänger ebenso wie individuelle Auskünfte. Gleichzeitig liefern sie den Unternehmen mit der Aussenhandelsstatistik wichtige Daten für die Marktanalysen.

https://www.ezv.admin.ch/content/ezv/de/home/die-ezv/organisation/zoll---grenzenlose-vielfalt.html